Urmitz kassiert erste Heimniederlage

Handball-Rheinlandliga SVU ist beim 25:35 gegen die HSG Biewer/Pfalzel ohne Chance

Urmitz. Nun hat es den SV Urmitz in der Handball-Rheinlandliga doch noch erwischt: Im letzten Hinrundenspiel kassierten die Urmitzer ihre erste Heimniederlage – und die fiel mit 25:35 (11:13) gegen die HSG Biewer/Pfalzel deftig aus.

Die HSG aus den Trierer Stadtteilen war den Gastgebern vor allem in der zweiten Halbzeit in allen Belangen überlegen. Sowohl spielerisch als auch kämpferisch hatten die Moselaner ein deutliches Plus zu verzeichnen. Obwohl Arnoldas Skurdauskas im Rückraum sowie vom Siebenmeter-Punkt ebenso wie Marko Sauer, der zu wenig gute Anspiele am Kreis erhielt, neben dem starken Eike Höfer zwar das eine oder andere Tor erzielen konnten, so hielten die Gäste in jeder Phase der Begegnung dagegen und konnten zahlreiche Treffer bei Gegenstößen erzielen.

„Hier lag an diesem Tag unser Manko. Selbst wenn wir Möglichkeiten zum Tempohandball hatten, so waren doch einige Fehlversuche zu verzeichnen, die ein besseres Resultat verhinderten“, erklärte der Urmitzer Trainer Oliver Lepiors. In der achten Minute führte Urmitz noch mit 4:3. Doch nur wenige Minuten später hieß das Ergebnis, nach unverständlichen technischen Fehlern, bereits 4:7 – und auch nach 20 Minuten konnte Christian Offermann zwar zum 6:8 verkürzen, doch die überragenden Gästespieler Christian Stein und Marc Köhler ließen nicht locker und hielten ihre Mannschaft, die nur zwei Feld-Auswechselspieler zur Verfügung hatten, in Front.

„Das kriegen wir noch hin, wir werden die Partie in den zweiten 30 Minuten drehen“, waren Hallensprecher Peter Müller und Betreuer Otto Gauß beim 11:13 zur Pause noch optimistisch. Die beiden wurden jedoch ebenso wie das heimische Publikum enttäuscht. Wieder waren es eklatante technische Fehler, die der HSG den Sieg leicht machten. Als Christian Stein in der 42. Minute den Treffer zum 22:16 und kurz darauf Carsten Rohr gar das 24:16 erzielte, war die Partie entschieden.

„Die routinierten Christian Rohr, Marc Köhler, der eine überragende Rolle spielte, und Christian Stein konnten ihre Größe wirkungsvoll einsetzen und überzeugen“, sagte Lepiors, „bei uns gingen die Leistungen bei den letzten drei Begegnungen kontinuierlich nach unten, so dass die Pause meinen Jungs guttun wird.“ ng

Urmitz: Klapthor (1), Sauer (5/3), Skurdauskas (4/2), E. Höfer (7), Kuhn (1), Hoffend (1), Majewski (1), Offermann (2), Etchemendy, Gauß (3), M. Höfer.


RZ Koblenz und Region vom Montag, 13. Dezember 2010