|
Urmitz verliert auswärts Rheinlandliga SVU kann Vorteile gegen geschwächte HSG Biewer/Pfalzel nicht nutzen – 25:31 Trier. Mit 25:31 hat der SV Urmitz die Handball-Rheinlandligapartie bei der HSG Biewer/Pfalzel verloren und es damit verpasst, ins obere Tabellendrittel vorzurücken. Und das, obwohl es in den Wochen vor der Partie bei den Trierern drunter und drüber ging: Patrick Wagner und Marc Köhler sollen bei der HSG künftig als Trainer-Duo fungieren, nachdem Trainer Heng Mauruschatt dieses Amt aufgegeben hat und auch seine beiden Söhne Ron und Andi nicht mehr für die HSG spielen. Nur einen Punkt gab's für Biewer/Pfalzel aus den vergangenen drei Spielen. Aber der SV Urmitz, der auswärts bislang meist schwache Vorstellungen in dieser Saison abgeliefert hat, kam zur rechten Zeit für die Trierer. Auch die Rückendeckung aus den vergangenen Heimspielen konnten die Urmitzer nicht nutzen. „Im Gegensatz zu den vorangegangenen Heimspielen verschlief unsere Abwehr die ersten Minuten, und die Gastgeber erzielten schnell eine 6:1-Führung, die sie lange Zeit ungefährdet halten konnte“, sagte SVU-Trainer Oliver Lepiors. Dezimierte HSG spielt stark Doch im Verlauf der ersten Halbzeit fingen sich die Handballer vom Rhein und konnten bis zur 28. Minute auf 12:13 verkürzen, um dann doch wieder durch leichtfertig vergebene Bälle bis zur Halbzeit mit 12:15 in Rückstand zu geraten. Noch vor der Pause musste HSG-Rückraum-Ass Marc Köhler verletzt ausscheiden, was bei den Gästen Hoffnung auf ein gutes Ergebnis nährte. Doch das Gegenteil war der Fall. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung bis auf vier Tore aus, ehe sich der SV Urmitz auf 20:22 an den Favoriten herankämpfte. Als dann ein weiterer Rückraumspieler, Carsten Rohr, wegen einer Roten Karte in der 45. Minute das Spielfeld verlassen musste, waren die Vorteile auf Urmitzer Seite. Zwar gelangen Dominik Gauß, Eike Höfer, Marco Sauer und Serdar Begen einige schöne Treffer, doch insgesamt war die Offensive der Gäste zu harmlos. Hinzu kam schwaches Abwehrverhalten, sodass Biewer/Pfalzel immer wieder leichte Tore werfen konnte. Und da auch die Urmitzer Torhüter nicht ihren besten Tag erwischten, nahm die Niederlage ihren Lauf. „Trotz des Handicaps der Gastgeber konnten wir deren Tempo nicht mitgehen, und meine Spieler haben sich leider durch ihr unkonzentriertes Spiel um ein besseres Ergebnis gebracht“, sagte Lepiors, der allerdings auch zugeben musste, dass der Mülheimer und in Trierer studierende Sebastian Mohr erneut gegen Urmitz eine ausgezeichnete Leistung zeigte. Lepiors zieht positive Bilanz Nun hat Urmitz erst einmal drei Wochen lang spielfrei. Grund für Lepiors, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen: „Warum wir wieder so ein für uns typisches Auswärtsspiel mit all seinen negativen Begleiterscheinungen ablieferten, bleibt mir ein Rätsel. Doch vor der jetzt beginnenden, durch den Karneval bedingten, Spielpause möchte ich insgesamt doch ein positives Fazit ziehen. Wir sind immer noch auf dem sechsten Tabellenplatz und können diesen hoffentlich auch weiterhin behaupten. Dieses erste Rheinlandliga-Jahr sehen wir durchaus positiv, denn wir haben bereits jetzt viel in dieser Klasse gelernt, was uns durchaus Chancen für eine noch bessere kommende Saison eröffnet.“ ng Urmitz: Klapthor, Perne, Sauer (6/1), M. Höfer (1), Gauß (6), Offermann (2), Begen (5/2), E. Höfer (5), Majewski, Etchemendy, Kuhn, Hoffend, Skurdauskas, Wolf.
|
