Urmitz. Nach einem hektischen
Rheinlandligaspiel mit zwei Roten
Karten sowie etlichen Gelben Karten
und Zeitstrafen haben die Handballer
des SV Urmitz gegen den HSC Schweich
mit 25:22 (13:13) gewonnen.
Mit dem SV Urmitz kam schließlich
die Mannschaft zum Sieg, die vor
allem in der zweiten Halbzeit eine
konsequent agierende Abwehr mit
einem hervorragenden Torhüter
Alexander Klapthor zur Verfügung
hatte. Vorn zeigten beide
Mannschaften zahlreiche Fehlwürfe –
zum Beispiel verwandelte Urmitz nur
zwei von sieben Siebenmetern.
Schweich ging in der ersten Hälfte
mit 8:5 in Führung, aber Urmitz kam
heran und Arnoldas Skurdauskaus (auf
dem Foto vorn im Bodenkampf mit
einem Schweicher) warf den Ausgleich
zum 10:10. Mit einem Gleichstand
(13:13) ging es auch in die Pause.
Im zweiten Durchgang legte der SVU
furios los und ging mit 17:13 in
Front. Und hinten war es immer
wieder Klapthor, der Tore der Gäste
verhinderte. Dennoch kamen die
Schweicher bis auf 19:20 heran. Als
dann Eike Höfer und Christian
Offermann erneut einen
Drei-Tore-Vorsprung (23:20) erzielen
konnten, war die Moral der Gäste
gebrochen. „Es war sicher nicht
immer angenehm, zuschauen zu müssen,
wie häufig wir gute Chancen vergeben
haben. Doch ich glaube, dass wir in
dieser Saison noch nie so aufopfernd
in der Abwehr gekämpft haben“, sagte
der Urmitzer Spielertrainer Marco
Sauer.
Urmitz: Klapthor, Perne, Kuhn (3),
Hoffend (2), Sauer (1), Ihrlich,
Gauß (2), Offermann (7), E. Höfer
(3), Etchemendy, Skurdauskas
(6/2).Foto: Frey