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SV Urmitz verliert das Kellerduell in Simmern Handball-Rheinlandliga Schwere Zeiten für SVU Von unserem Redakteur Michael Bongard Simmern. Der SV Urmitz hat in der Handball-Rheinlandliga am achten Spieltag erneut eine Niederlage kassiert: Im Abstiegsduell beim Schlusslicht SG Kastellaun/Simmern verloren die Urmitzer mit 34:35. Kastellaun, das zum ersten Mal gewonnen hat, hat 2:14 Punkte auf dem Konto, die Konkurrenten Welling (3:13) und Urmitz (4:12) sind nun wieder in Schlagdistanz. 52 Sekunden vor dem Ende vergab der beste Urmitzer Torschütze Dominik Gauß die große Ausgleichschance. Er verfehlte das Ziel um Zentimeter, Kastellaun spielte danach die Uhr herunter und gewann 35:34. „Das war ein Arbeitssieg. Das war weder schön noch angenehm“, atmete Kastellauns Comebacker Georg Wetstein tief durch. Der 42-Jährige streifte nach rund drei Jahren wieder das Trikot der Erstgarnitur über und soll der Mannschaft mit seiner Erfahrung bis Weihnachten helfen. Wetstein betrat nach sieben Minuten beim Stand von 2:4 das Parkett und es dauerte keine 20 Sekunden, bis er die Urmitzer Defensive in seiner typischen Art „ausgewackelt“ hatte. Noch ein weiterer Treffer (zum 10:9) gelang dem 42-Jährigen, ansonsten war einfach seine Präsenz wichtig für das junge Kastellauner Team. Bezeichnend: Im Wetsteins Schatten blühte vor allem sein Sohn Max auf. Sieben Tore gelangen Wetstein junior aus dem Rückraum. Dass die bisher offensiv so harmlosen Kastellauner 35 Mal einnetzen durften, hatte für den Urmitzer Spielertrainer Marco Sauer einen einfachen Grund: „Meine Torhüter haben vielleicht fünf Bälle im ganzen Spiel gehalten.“ Nach einem 48-minütigen Hin und Her lagen die Hunsrücker 27:29 im Rückstand. Fünf Minuten später stand es 31:29 für Kastellaun, das brachte der Gastgeber über die Zeit. Sauer meinte: „Wir brauchen jetzt mal wieder ein Erfolgserlebnis. Das Spiel gegen den Vorletzten Welling wird entscheidend werden für uns.“ HSG Kastellaun/Simmern - SV Urmitz35:34 (17:15) Kastellaun: Schmiedebach, Weishaupt – G. Wetstein (2), M. Wagner (3), Müller (1), Spreda (4), Albrecht (2), Dämgen (7/4), Specht (1), Tasch (1), M. Wetstein (7), Reuter (2), Meister (4). Urmitz: Klapthor, Perne – Kuhn (6), Hoffend, Sauer (3), Ihrlich (2), Gauß (6), Offermann (3), Höfer (2), Häring, Etchemendy (3), Skurdauskas (6/4), Wolf (3). Zuschauer: 150. Spielfilm: 4:4 (10.), 6:8 (15.), 10:10 (18.), 14:14 (28.), 17:15 (Halbzeit); 20:17 (34.), 20:20 (37.), 23:23 (42.), 27:29 (48.), 31:29 (53.), 34:31 (56.), 35:33 (58.), 35:34 (59./Endstand). |
