Von unserem
Mitarbeiter Lutz
Klattenberg
Urmitz. Kein
Einstand nach Maß
für den neuen
Trainer des SV
Urmitz. Kamel Fekih
verlor mit seiner
Mannschaft in der
heimischen
Peter-Häring-Halle
das wichtige
Kellerduell der
Handball-Rheinlandliga
gegen den TV Welling
mit 20:22 (12:11).
Seit Dienstag ist
Kamel Fekih beim SV
Urmitz im Amt. Auf
den ehemaligen
Co-Trainer der
tunesischen
Nationalmannschaft
und Absolventen der
Sporthochschule Köln
wartet viel Arbeit.
„Natürlich konnte
ich noch nicht viel
verändern. Mir hat
heute die
Abwehrarbeit gut
gefallen. Am
Offensivspiel müssen
wir zukünftig viel
arbeiten. Dort fehlt
es an Dynamik, das
Umschalten muss
besser werden. Das
war sicher einer der
Hauptgründe für
unsere heutige
Niederlage”, meinte
Fekih.
Die erste Hälfte der
emotional geführten
Partie war
ausgeglichen. Große
Aufregung gab es
eine Minute vor dem
Seitenwechsel.
SV-Haupttorschütze
Markus Kuhn sah nach
einem Foul an Dennis
Eitelbach die Rote
Karte. „Eine viel zu
harte Entscheidung.
Eine Zeitstrafe wäre
eher angemessen
gewesen”, sagte
Kuhn. Beim Stand von
12:11 für den SV
ging es in die
Kabinen, wo der
TV-Coach Marcel
Trinks
offensichtlich die
richtige Ansprache
wählte. Sieben
Treffer erzielte
seine Mannschaft in
Folge und konnte
sich auf 20:15 (42.)
absetzen. Dies war
aber mitnichten die
Vorentscheidung:
„Wir haben danach
Nerven gezeigt. Dies
ist aber der einzige
Kritikpunkt an
unserer Leistung.
Sebastian Monschauer
hat dann mit
überragenden Paraden
den Vorsprung
gerettet”, so Trinks.
13 torlose Minuten
des TV Welling
brachten den SV
zurück in die
Partie. Bis auf
19:20 kamen die
Hausherren heran,
scheiterten aber
dann ein ums andere
Mal an Monschauer im
TV-Gehäuse.
Eitelbach beendete
in der 55.
Spielminute die
Wellinger
Durststrecke.
SV Urmitz:
Klapthor, Perne;
Kuhn (3), Hoffend
(1), M. Höfer,
Ihrlich (1), Gauß
(3), Offermann (2),
E. Höfer (2/1),
Etchemendy,
Skudauskas (8/2),
Wolf.