In Bad Ems gibt es für Urmitz nichts zu holen

Handball-Rheinlandliga SVU verliert mit 26:37

Bad Ems. Nichts Neues bei den Handballern des Turnvereins Bad Ems: In der Sporthalle auf der Insel Silberau scheint das Siegen für die Schützlinge von Andreas Klute einem Kinderspiel zu gleichen. Auch der Rheinlandliga-Tabellenletzte SV Urmitz musste erkennen, dass die Schwarz-Weißen sich in ihrer gewohnten Umgebung besonders wohl fühlen. Beim 37:26 (16:11) war der Sieg für die Kurstädter in keiner Phase der Partie gefährdet. Nur die Höhe des achten Saisonerfolgs stand zur Debatte.

Klute und sein Kollege Klaus Ohnhäuser hatten vor der Partie ihre Jungs gewarnt, das Schlusslicht vor allem wegen des nicht zu verachtenden Rückraums auf die leichte Schulter zu nehmen. Und ihre Mannen schienen genau hingehört und richtig Lust auf Handball zu haben. Gleich drückten die Einheimischen der Partie ihren Stempel auf. Vor allem die Wurfausbeute konnte sich sehen lassen. Zwar machten die Urmitzer Schlussleute alles andere als einen überragenden Eindruck, aber gegen die präzisen und zudem mit dem nötigen Druck versehenen Torabschlüsse des TVBE war zumeist kein Kraut gewachsen.

Die Urmitzer ließen nichts unversucht und nahmen in der Anfangsphase Gerrit Wamser und später Alexander Ulges an die kurze Leine. Es sollte nichts nutzen, worauf hin der SVU resignierte und wieder auf etwas konventionellere Abwehrsystem zurückgriff. Doch alles, was der Tabellenletzte der Rheinlandliga auch versuchte, es half nichts. Bad Ems vergrößerte seinen Vorsprung kontinuierlich, in der zweiten Hälfte auf 21:14 bis zum 28:19 – zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden. Einziger, aber schwacher Trost für Urmitz: Der TV Welling und die HSG Kastellaun, die in der Tabelle knapp vor Urmitz stehen, verloren ihre Partien ebenfalls.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 6. Februar 2012